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Clearingstelle

Das Clearing in der Clearingstelle kann als kurzfristig verfügbares sozialpädagogisches Instrument genutzt werden, um die Chancen und Ressourcen einer vermuteten oder sichtbar gewordenen aktuellen Krise eines Jugendlichen sichtbar zu machen beziehungsweise kurzfristig zu entschärfen. Im Clearing werden keine Entscheidungen getroffen, sondern individuelle Lösungen, Ziele und Ressourcen gesucht und aktiviert. Die Vermittlung an die Clearingstelle kann durch die Fachkräfte der Jugendhilfe ebenso wie durch die Lehrkräfte vorgenommen werden; im besten Falle sucht die/ der Jugendliche bzw. seine Familie den Kontakt dahin selbst. Zugänge werden sowohl durch Sprechstunden „Face to Face“ oder auch telefonisch eröffnet oder via Mail bzw. auf der Basis sozialer Netzwerke. Das Clearing als eine intensive methodische Form mit klar definierten Klärungsaufträgen dient der Entwicklung und der Organisation eines passgenauen Unterstützungssettings/ Entwicklungsplanung. Es ist auf die Dauer von 2 bis max. 8 Wochen angelegt. Verbindliche Grundsätze der Arbeitsphilosophie in allen methodischen Bausteinen lauten: Stärken stärken, Schwächen schwächen, Systemische Sichtweise, Lebenswelt- und Sozialraumorientierung, Ressourcenorientierung, Lösungsorientierung. Die Clearingstelle kann sowohl im Sinne einer einmaligen Beratung, soll vor allem aber als Brücke für den Zugang zu geeigneten Unterstützungsangeboten bzw. deren Settings im Quartier (zum Beispiel Kinder- und Jugendservicestation, Schulstation, Erziehungsberatung, Amt für Grundsicherung, Jugendmigrationsdienst etc.) dienen.

Wo? Clearingstelle
Wann? wöchentlich und nach Bedarf
Anmeldung erforderlich
TN-Beiträge keine
AnsprechpartnerIn Norman Neubauer & Annette Berndt